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Strahlender Sieger in Barcelona: Sebastian Vettel (Foto: xpb.cc) (Quelle: xpb)
Fünf Rennen, vier Siege, ein zweiter Platz - Sebastian Vettel ist und bleibt das Maß der Dinge in der Formel 1. Beim Großen Preis von Spanien sicherte sich der Weltmeister die begehrten 25 Punkte in der Fahrerwertung. Eine Spazierfahrt war dieser Sieg allerdings nicht, denn Lewis Hamilton machte Vettel das Leben bis zur letzten Sekunde schwer. (Sehen Sie die Rennanalyse von Christian Danner und Heiko Wasser im Video)
Hamiltons Teamkollege Jenson Button vervollständigte das Podium in Barcelona. Michael Schumacher belegte einen guten sechsten Platz, während Nick Heidfeld zum Fahrer des Rennens avancierte. Der Mönchengladbacher flog von Platz 24 bis auf 8 nach vorn.
"Puh, das war wirklich hart", sagte ein sichtlich erleichterter Vettel auf der Pressekonferenz nach dem Rennen über das Duell mit Hamilton. "In den letzten zehn Runden habe ich gebetet, dass auch bei Lewis die Reifen nachlassen." Vettel führt in der Gesamtwertung mit 117 Punkten vor Hamilton (77) und Mark Webber (67).
Danner und Wasser analysieren den großen Preis von Spanien. zum Video
Das fünfte Saisonrennen begann mit einem wahren Paukenschlag. Polesetter Mark Webber musste sich gleich zwei Attacken erwehren - und verlor sie beide. Fernando Alonso überholte den Australier auf der Innenbahn, während Sebastian Vettel seinen Teamkollegen außen herum in die Schranken wies. Michael Schumacher machte beim Start satte vier Plätze gut, rückte von Platz zehn bis auf Platz sechs vor.
Vettel fand keinen Weg, um am vor ihm fahrenden Alonso vorbeizugehen. Also reagierte der Kommandostand und holte Vettel zum ersten Boxenstopp. Der Plan, dadurch Alonso zu überholen, ging aber nicht auf. Denn Vettel fiel hinter Felipe Massa und Lewis Hamilton zurück - und das kostete ihn die entscheidenden Sekunden. Nach Alonsos Stopp lag dieser wieder an der Spitze.
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Schon in der 13. von insgesamt 66 Rennrunden gab es in der Boxengasse mehr Action als auf der Strecke. Die ultraharte Reifenmischung, welche Hersteller Pirelli an diesem Wochenende zur Verfügung stellte, wollte jeder Fahrer möglichst vermeiden. Schon im Training am Freitag zeigte sich, dass diese Gummis zu wenig Grip haben und für entsprechend langsame Rundenzeiten sorgen.
Schnell wurde klar: Wie schon beim Rennen in der Türkei, würden die Teams auch in Barcelona auf Vier-Stopp-Strategien setzen. Vettel machte wieder den ersten Zug, kam bereits in der 19. Runde zum zweiten Mal zum Service. Und diesmal konnte er Alonso überholen. Und auch Hamilton, der zwischenzeitlich die Führung übernommen hatte, fiel hinter Vettel zurück.
Zwischen Alonso und Webber entwickelte sich ein spannendes Duell. Die beiden kämpften um Platz drei, schenkten sich dabei nichts. Bei ihrem dritten Stopp kam es in der Boxengasse beinahe zum Crash. Webbers Mannschaft war einen Hauch schneller fertig als die Ferrari-Crew. Webber fuhr los und war fast neben Alonso, als dieser das Signal zum Herausfahren bekam. Nebeneinander fuhren die beiden durch die Boxengasse, an deren Ende Alonso vor Webber liegend wieder auf die Strecke abbog.
Schumacher fuhr unterdessen ein unauffälliges, aber sehr solides Rennen. Auf Position sieben liegend hatte er seinen Teamkollegen Nico Rosberg im Griff und den vor ihm fahrenden Massa immer im Blick. Als der Brasilianer auf die harte Reifenmischung wechselte, konnte Schumacher dessen sechsten Platz einnehmen.
1951 triumphierte der Argentinier Juan-Manuel Fangio in Barcelona, 1981 gewann der Kanadier Gilles Villeneuve. zum Video
Elf Runden vor Ende des Rennens wurde es an der Spitze noch einmal richtig spannend. Hamilton drehte auf, kam mit riesigen Schritten näher an Vettel heran. "Hamilton ist in Schlagdistanz!", bekam der Deutsche von seinem Kommandostand per Boxenfunk geflüstert. Die McLaren-Verantwortlichen wiederum sagten ihrem Schützling, dass er alle Reserven für einen Angriff zur Verfügung habe.
Immer wieder saugte sich Hamilton auf der Start- und Zielgeraden bis auf wenige Meter an Vettel heran. Der bekam die Ansage, den Briten abzuschütteln, doch Hamilton blieb dran. Der entscheidende Angriff blieb aber aus, und Vettel fuhr als Erster über die Ziellinie.
Hinter den beiden Streithähnen kamen Button und Webber auf den Plätzen drei und vier ins Ziel. Alonso beendete das Rennen auf Rang fünf, eine Enttäuschung nach dem starken Start. Mit Schumacher, Rosberg und Heidfeld auf den Positionen sechs bis acht war das deutsche Quartett in den Top Ten komplett.
Quelle: t-online.de
Peter schrieb:
am 22. Mai 2011 um 19:27:41
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@Selbstläufer
Ist bei dem Einkommen doch nicht nutzlos. Genau so sinnls ist Fußball, 20 Erwachsene laufen einem Ball hinterher, haben sie
ihn eingeholt, treten sie ihn wieder weg usw.
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weißnicht schrieb:
am 22. Mai 2011 um 19:11:59
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@ Rico
Selten so einen Schwachsinn gelesen! Funkverkehr zwischen Redbull und McLaren? Natürlich.. Akzeptier das Vettel ein guter Fahrer ist!
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sebschumi schrieb:
am 22. Mai 2011 um 19:01:20
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schumifans
Wo sind die Schumacherfahnen an unseren Häusern, wie früher ?
Das sind wahre Fans !
Schumi war auch nur in einem guten Fahrzeug
vorne.
Als angeblich bester Fahrer aller Zeiten, könnte er jetzt beweisen, was er kann.
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