05.09.2009, 15:27 Uhr
Valentino Rossi im Ferrari-Cockpit (Foto: imago)Ferrari hat auf der Suche nach einem Ersatz für den verunglückten Formel-1-Piloten Felipe Massa auch Motorrad-Weltmeister Valentino Rossi das Cockpit angeboten. "Ich habe mit Ferrari darüber gesprochen, in Monza zu fahren. Aber ohne Tests wäre das einfach unlogisch gewesen", sagte Rossi am Rande der Trainingseinheiten für den Großen Preis von San Marino.
Ferrari ersetzte den glücklosen Massa-Vertreter Luca Badoer inzwischen durch den bisherigen Force-India-Fahrer Giancarlo Fisichella, der nun beim Italien-Grand-Prix in Monza am 13. September erstmals für die Scuderia starten wird.
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"Formel 1 ohne Tests ist mehr Risiko als Spaß. Man kann nicht einfach kommen und versuchen, das Auto in drei Tagen zu verstehen", erklärte Rossi seine Absage an Ferrari. Zudem wisse er nicht, ob sein Nacken die Belastungen eines Formel-1-Rennens aushalten würde. "Außerdem kämpfe ich um die MotoGP-Meisterschaft. Das Rennen in Monza wäre großer Stress gewesen, daher ist es besser, beim MotoGP zu bleiben", sagte der achtmalige Weltmeister. Der 30-jährige Italiener absolvierte in der Vergangenheit mehrfach Testfahrten im Ferrari, entschied sich aber letztlich stets für einen Verbleib in der Motorrad-WM.
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Quelle: dpa
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